Seit einiger Zeit beschäftigten sich Forscher mit dem Problem, die ständig dargebotene energiereiche Sonnenstrahlung in eine für den Menschen nutzbare Form umzuwandeln.
Man unterscheidet:

  • Solarthermie (Wärmegewinnung aus Sonnenstrahlung)
  • Photovoltaik (Stromgewinnung aus Sonnenstrahlen)
  • Thermik (Nutzung der durch die Sonne bewegten Luftmassen)

Zur Wärmegewinnung wird die Energie der elektromagnetischen Sonnenstrahlen direkt auf ein Wärme leitendes Medium übertragen. In den meisten Fällen wird ein Wasser-Alkohol-Gemisch oder ein Thermoöl mit hohem Siedepunkt verwendet.
Um die Effizienz zu steigern, können die Sonnenstrahlen durch sogenannte Parabolspiegel gebündelt werden. Das Wärmeleitende Medium wird dann im Brennpunkt des Parabolspiegels angebracht.
In Solarthemischen Kraftwerken kann die so gewonnene Wärme in elektrische Energie umgewandelt werden.

Bei der Stromgewinnung durch Photovoltaikanalagen, werden elektrische Halbleiter eingesetzt. Diese bestehen aus zwei Schichten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Werden sie durch die Sonne bestrahlt entsteht zwischen den Schichten eine Potenzialdifferenz und es fließt Strom. Zur Leistungssteigerungen werden mehrere photovoltaische Zellen hintereinander geschaltet.

Zur dritten Form der Solarenergie zählt unter anderem das Aufwindkraftwerk – auch Thermikkraftwerk genannt. Luftmassen werden von der Sonne aufgewärmt und steigen nach oben. Diese Luftströmungen kann man gezielt nutzen und mit Hilfe von turbinenbetriebenen Generatoren in elektrische Energie umwandeln.

  •  siehe auch Windenergie.

Vorteile:
• Sonne hat weitere Brenndauer von 5 Milliarden Jahre
• keine Schadstoffemission
• geringe Wartungskosten
• wenig Fläche nötig

Nachteile:
• hohe Herstellungskosten
• stark schwankende Energieerzeugung
• Verarbeitung giftiger und umweltgefährdender Chemikalien führen zu Problemen im Arbeits- und Umweltschutz (z.B. bei Entsorgung)

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