AufwindkraftwerkDie drei Hauptbestandteile eines Aufwindkraftwerks (auch Thermikkraftwerk) sind die Kollektorfläche, der Kamin und die Turbinen. Jedes einzelne wird schon seit Jahren von der Menschheit genutzt, aber hier werden sie neuartig miteinander kombiniert und können so Energie erzeugen. Unter einem flachen, am Rand offenen Glasdach wird Luft durch die Sonnenstrahlung erwärmt. Da warme Luft eine geringere Dichte hat strömt sie im Kamin nach oben und treibt dadurch die Turbine an. Mit Hilfe eines Generators kann diese mechanische Energie in elektrische Energie umgewandelt werden.

AWK-Prinzip

Durch die Öffnung am Rand kann jederzeit kalte Luft nachströmen, die wiederum von der Sonne erwärmt wird. Das Aufwindkraftwerk kombiniert verschiedene physikalische Effekte wie den Treibhauseffekt und den Kamineffekt. Um einen kontinuierlichen 24-h-Betrieb zu ermöglichen installiert Windhösel-Kraftwerke auf dem Boden Wasserschläuche, die tagsüber die Wärme speichern und diese nachts kontinuierlich an die Umgebungsluft abgeben, so dass auch hier ein Luftstrom im Kamin entsteht. Zusätzlich werden unter den Kollektordächern hitzebedürftige Pflanzen, wie Kaffee-, Kakao- und Teepflanzen sowie tropische Obstsorten angebaut. Dadurch trägt Windhösel-Kraftwerke" zu einer optimalen Flächennutzung bei und produziert gleichzeitig Lebensmittel für die stetig steigende Weltbevölkerung.

Vorteile:
• geringe Wartungskosten
• ganztägiger Betrieb
• kein Kühlwasserbedarf
• kein CO2-Ausstoß
• Schaffung von Arbeitsplätzen
• Gleichzeitig Anbau von tropischen Pflanzen (Lebensmittel) 
  Nachteile:
• großer Platzbedarf
• auf sonnenreiche Gebiete beschränkt



 

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